Leitbild

1. Grundhaltung

Eine christliche Grundhaltung ist die Voraussetzung für unsere Arbeit.
Wir sehen den Menschen als eine individuelle, eigenständige Persönlichkeit mit seiner gesamten Lebensgeschichte. Wir achten den Wert und die Würde menschlichen Lebens und Sterbens. Wir respektieren sein Recht auf Gewissens- und Religionsfreiheit.

2. Ziele

Unser Ziel ist es, den Anforderungen, die sich aus einer qualitativ hochwertigen Alten-, Kranken- und Behindertenpflege ergeben, voll gerecht zu werden.
Die Existenz unserer Einrichtung wollen wir durch geeignete Maßnahmen qualitativ und wirtschaftlich sichern. Als kirchliche Einrichtung bestimmt die Gemeinnützigkeit unser Denken und Handeln. Gewinnabsichten verfolgen wir nicht.

3. Leistung und Qualität

Wir beziehen als fachlich qualifizierte Kräfte die Patienten und ihr Umfeld in die Pflege und die Betreuung ein. Gemeinsam mit unseren Patienten und den Angehörigen erstellen wir eine Pflegeplanung. Die Ziele und Maßnahmen werden dokumentiert und dadurch für alle Beteiligte transparent gemacht. Aktivierende Pflege ist uns wichtig. Im Rahmen unserer Möglichkeiten entlasten wir die pflegenden Angehörigen. Wenn in bestimmten Situationen unsere Möglichkeiten überschritten werden, helfen wir, geeignete Lösungen zu finden.

Eine fachliche und individuelle Pflege, Betreuung und Versorgung zur vollsten Zufriedenheit unserer Kunden zu erbringen, ist unser Qualitätsanspruch.
Mit folgenden Maßnahmen wollen wir diesen Anspruch sichern:

- Einsatz von Pflegeplänen und Dokumentationen;
- Fortbildungen von Mitarbeiter/-innen zur Aktualisierung des Fachwissens;
- Minimierung der Anzahl von Pflegekräften beim Patienten;
- Anpassung der Pflegezeiten an den Tagesrhythmus der Patienten im Rahmen unserer Möglichkeiten;
- Durchführung von Kundenbebfragungen (Patienten und Angehörige).

4. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Unsere Unternehmenskultur wird durch eine kollegiale Zusammenarbeit geprägt. Wir verstehen uns als ein Team, in dem jeder seine Aufgaben motiviert und eigenverantwortlich wahrnimmt. Uns ist die Identifizierung aller Mitarbeiter/-innen mit der Sozialstation sehr wichtig. Die Planungs- und Organisationsprozesse werden transparent und damit nachvollziehbar gestaltet. Zur Verbesserung des Informationsflusses finden regelmäßige Dienstbesprechungen und Einzelgespräche statt. Die Sorgen und Wünsche unserer Mitarbeiter/-innen nehmen wir ernst. In Konfliktsituationen suchen wir gemeinsam Wege zur Lösungsfindung.

5. Kooperationen und Vernetzung

Wir pflegen eine gute partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen Trägern sozialer Einrichtungen, Ärzten und Krankenkassen. Mit den Pflegeheimen in Fußbach und am Nollen sind wir in einem Pflegenetzwerk in Form eines eingetragenen Vereins zusammengeschlossen. Mit den Seelsorgern und Selbsthilfegruppen unserer Pfarr- und Kirchengemeinden stehen wir in ständigem Kontakt.

6. Öffentlichkeitsarbeit

Ein nicht unwesentlicher Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit besteht in der qualitativ hochwertigen Aufgabenerfüllung unserer Mitarbeiter/-innen bei unseren Kunden.
Darüber hinaus informieren wir über Medien und Veranstaltungen, z. B. Pfarrfeste,
über die Ziele, Aufgaben und Aktivitäten der Sozialstation.

 

                       Diese Leitlinien und Grundsätze umzusetzen und weiterzuentwickeln,
                                         sehen wir als unsere ständige Aufgabe an.